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In Dresden haben am Donnerstag die Gedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestag der Zerstörung der Stadt begonnen. Auf dem Altmarkt, wo nach den Luftangriffen vom Februar 1945 die Leichen von fast 6900 Menschen verbrannt worden waren, legten Menschen Blumen nieder. Auf dem Nordfriedhof gab es eine Kranzniederlegung zum Gedenken an die Toten.
Wegen eines Erpressungsversuchs gegen die Familie von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher hat das Amtsgericht Wuppertal am Mittwoch eine mehrjährige Freiheitsstrafe gegen den Hauptangeklagten verhängt. Der 53-Jährige, der mit der Veröffentlichung von privatem Bild- und Videomaterial gedroht hatte, wurde zu drei Jahren Haft verurteilt. Zwei weitere Angeklagte bekamen Bewährungsstrafen.
Im Prozess gegen den spanischen Ex-Fußballverbandschef Luis Rubiales um den Kuss-Skandal bei der Fußball-WM der Frauen 2023 hat die Staatsanwaltschaft ihre Forderung nach einer Haftstrafe gegen Rubiales erneuert. Es gebe "keinen Zweifel" daran, dass der Kuss, den Rubiales der Spielerin Jennifer Hermoso damals bei der Siegerehrung auf den Mund gedrückt habe, "nicht einvernehmlich" gewesen sei, sagte Staatsanwältin Marta Durántez Gil am Mittwoch vor Gericht in San Fernando de Henares bei Madrid.
Die Website der Modemarke Yeezy von Rapper Kanye West ist deaktiviert worden, nachdem dort T-Shirts mit großem Hakenkreuz-Aufdruck angeboten worden waren. Unter der bisherigen Adresse der Website erschien am Dienstag (Ortszeit) nur der Hinweis "Etwas ist schiefgelaufen", gefolgt von "Dieser Shop ist nicht verfügbar".
Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit zwei Wochen hat die britische Prinzessin Kate ein Frauengefängnis besucht. Kate besuchte am Dienstag die Haftanstalt HMP Styal im Nordwesten Englands, wo sie mit Straftäterinnen zusammentraf, die dort die Dienste einer wohltätigkeitsbasierten Mutter-Kind-Einheit in Anspruch genommen hatten. Die Mitarbeiter der Einheit lobte Kate für ihren Einsatz im Sinne der emotionalen Bindung zwischen den inhaftierten Müttern und ihren Babys.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich bestürzt über die Entscheidung des Holocaust-Überlebenden Albrecht Weinberg gezeigt, sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben. "Dass Albrecht Weinberg so kurz vor seinem 100. Geburtstag in brennender Sorge vor dem erstarkenden Rechtsextremismus lebt, schmerzt mich", erklärte Steinmeier am Dienstag nach einem am Vortag stattgefundenen Telefonat mit Weinberg. Er bedaure die Entscheidung zur Rückgabe der Auszeichnung zutiefst.
Im Prozess um den Kuss-Skandal bei der Frauen-Fußball-WM 2023 hat der frühere spanische Fußballverbandschef Luis Rubiales auf seiner Darstellung des Vorfalls beharrt. Er sei sich "absolut sicher", dass die Spielerin Jennifer Hermoso ihm erlaubt habe, sie bei der Siegerehrung im August 2023 in Australien auf den Mund zu küssen, sagte Rubiales am Dienstag vor Gericht in San Fernando de Henares bei Madrid.
Nach einer tagelangen Salve unter anderem antisemitischer Beschimpfungen ist das Konto von US-Rapper Kanye West im Onlinedienst X deaktiviert worden. Zunächst war unklar, ob der Musiker und Unternehmer selbst sein Profil deaktiviert oder ob X es gelöscht hat.
Abruptes Ende eines spontanen Straßen-Konzerts von Pop-Superstar Ed Sheeran in Indien: Die Polizei drehte dem britischen Musiker das Mikro ab. Zur Begründung erklärten die Behörden am Montag, Sheeran habe keine Genehmigung für seinen Auftritt gehabt. Dies wurde von Sheeran zurückgewiesen.
Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland würde einer Umfrage zufolge lieber offline jemanden kennenlernen als über Onlinedating. 78 Prozent würden eine klassische Bekanntschaft bevorzugen, wie der Digitalverband Bitkom am Montag mitteilte. Jedoch hat etwas mehr als die Hälfte der Befragten bereits Erfahrung mit Onlinedating.
In Australien ist wegen eines Problems mit dem Abwassersystem ein Konzert des Popstars Bryan Adams abgesagt worden. Eine "große Verstopfung" durch Fett und Lumpen habe gedroht, die Toiletten der Konzertarena in der Stadt Perth überlaufen zu lassen, wo der kanadische Sänger am Sonntag auftreten sollte, teilte die staatliche Wasserbehörde mit.
Zu einem giftigen Einsatz sind Zollbeamte in Nordrhein-Westfalen gerufen worden. 20 Giftschlangen wurden in Bochum beschlagnahmt, wie das Zollfahndungsamt Essen am Freitag mitteilte. Insgesamt wurden 26 exotische Reptilien bei einem 40-Jährigen entdeckt. Seit August wird gegen den Mann wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz und das Gifttiergesetz ermittelt.
Der britische Popstar Elton John bringt Anfang April ein neues Album heraus. Das Studioalbum mit dem Namen "Who Believes in Angels?" sei "eines der schwierigsten" Alben, die er je gemacht habe, erklärte der 77-Jährige am Donnerstag. Seinen Angaben zufolge handelt es sich um eine Zusammenarbeit mit der US-Sängerin Brandi Carlile und seinem langjährigem Songwriter-Partner Bernie Taupin.
Eine Katze ist als blinder Passagier über rund 75 Kilometer im Motorraum eines Autos über die Autobahn 44 in Nordrhein-Westfalen gefahren. Das Tier blieb unverletzt, wie die Freiwillige Feuerwehr Olsberg am Donnerstag mitteilte. Demnach meldete der Fahrer eines Firmenfahrzeugs die Katze im Motorraum am Mittwochnachmittag in Bigge. Er war am Morgen in Hamm zu einem Termin gestartet.
Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) verzeichnet nach der Coronakrise eine positive Entwicklung ihrer Mitgliederzahl. Zum Jahresende 2024 habe diese 627.146 betragen, teilte die DLRG am Donnerstag im niedersächsischen Bad Nenndorf mit. Dies seien 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr mit 607.310 und ein neuer Rekord gewesen. Inzwischen zählten die Wasserretter über 50.000 Mitgliedschaften mehr als vor Ausbruch der Coronapandemie 2020.
Auf deutschen Autobahnen hat es im vergangenen Jahr mehr Staus und stockenden Verkehr gegeben als im Jahr 2023. Der ADAC registrierte rund 516.000 Staus mit einer Gesamtlänge von rund 859.000 Kilometern, wie der Automobilklub am Donnerstag in München in seiner sogenannten Staubilanz mitteilte. Im Vorjahr waren es noch 504.000 Staus gewesen.
Die US-Schauspielerin Angelina Jolie hat für ihre Rolle der Maria Callas im Kinofilm "Maria" ihre Stimme neu entdeckt. Sie habe Italienisch gelernt und ein halbes Jahr lang klassischen Gesangsunterricht genommen, sagte die 49-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Mitteilung vom Mittwoch.
Sie ist der Star des Musical-Thrillers "Emilia Pérez" und gilt als heiße Oscar-Kandidatin - doch wegen mutmaßlich rassistischer Äußerungen in der Vergangenheit ist Karla Sofia Gascón nun von Netflix aus seiner großen Werbekampagne für den wichtigsten Filmpreis der Welt herausgenommen worden. Laut US-Medien soll die Trans-Frau auch nicht an bevorstehenden offiziellen Terminen für den Film teilnehmen.
Die zahme Wildsau Rillette, deren Schicksal zwischenzeitlich ganz Frankreich bewegte, darf dauerhaft bei ihrer Besitzerin bleiben. Élodie Cappé zeigte sich nach der Entscheidung der Präfektur des Départements Aube erleichtert. "Endgültiger Sieg", schrieb die Französin am Dienstagabend im Onlinedienst Facebook, begleitet von Champagner-Zeichen. Die Präfektur hatte nach längerem Hin und Her entschieden, dass Cappé das hundert Kilo schwere Tier, das ihr als Frischling zugelaufen war, weiter in einem Gehege halten darf.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) fühlt sich gerüstet für ein neues Leben, sollte er trotz seines Glaubens an den Wahlsieg bei der Bundestagswahl sein Amt verlieren. "Politik ist Macht auf Zeit, der Wesenskern der Demokratie", sagte er der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Wie ein gutes Leben nach der Politik gehe, hätten Helmut Schmidt (SPD) und Angela Merkel (CDU) vorgemacht.
Auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung nach seiner Zeit im Weißen Haus hat Ex-US-Präsident Joe Biden einen Vertrag mit einer namhaften Agentur unterschrieben, die auch zahlreiche Hollywoodstars und Sportlegenden vertritt. "Wir sind zutiefst geehrt, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten", erklärte die Creative Artists Agency (CAA) am Montag im Online-Netzwerk Instagram. Sie habe Biden schon nach seiner ersten achtjährigen Amtszeit als US-Vizepräsident, von 2017 bis 2020, vertreten.
Die 24 Kandidaten für den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) stehen fest. Die Sängerinnen, Sänger und Bands seien von Entertainer Stefan Raab und seinem Team aus 3281 Bewerbungen ausgewählt worden, teilte der federführende Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Dienstag in Hamburg mit. Sie sollen nun in drei vom Privatsender RTL ausgestrahlten Liveshows gegeneinander antreten.
Der ehemalige Bundeskanzler und SPD-Bundesvorsitzende Gerhard Schröder leidet nach Angaben seines Anwalts an einem "schweren Burnout" und begibt sich zur Behandlung in eine Klinik. Das sagte sein Rechtsvertreter Hans-Peter Huber am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin unter Verweis auf ein entsprechendes Gutachten eines Facharztes. Schröder leide an tiefer Erschöpfung sowie massivem Energiemangel verbunden unter anderem mit Konzentrationsproblemen.
Weil er kurz vor Ladenschluss zur Toilette ging, ist ein 90-Jähriger in Mainz versehentlich stundenlang in einem Bekleidungsgeschäft eingesperrt worden. Als er das Gebäude verlassen wollte, war das Geschäft bereits dunkel und verschlossen, wie die Polizei in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte.
Eine Mehrheit der Deutschen findet den eigenen Alkoholkonsum einer Umfrage für das Magazin "Playboy" zufolge bedenklich. 73 Prozent der Bundesbürger sagten, dass hierzulande zu viel Alkohol getrunken werde, wie die Zeitschrift am Dienstag in München mitteilte. Nur 38 Prozent der befragten Deutschen nahmen sich aber vor, ihren Konsum zu reduzieren. 62 Prozent gaben an, Alkohol weiter wie bisher trinken zu wollen.
Anderthalb Jahre nach dem Kuss-Skandal bei der Frauen-Fußball-WM muss sich der frühere Chef des spanischen Fußballverbands wegen sexuellen Übergriffs und Nötigung vor Gericht verantworten. Der Prozess gegen den damaligen Verbandspräsidenten Luis Rubiales begann am Montag in San Fernando de Henares in der Nähe von Madrid, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete.
Krönung einer spektakulären Karriere: Pop-Superstar Beyoncé hat bei der diesjährigen Verleihung der Grammy Awards erstmals den Preis für das Album des Jahres gewonnen. Beyoncé nahm den prestigeträchtigsten Preis des Abends am Sonntag (Ortszeit) in Los Angeles für ihr Country-Album "Cowboy Carter" entgegen und widmete ihn der afroamerikanischen Country-Wegbereiterin Linda Martell. Der Rapper Kendrick Lamar gewann mit seinem Lied "Not Like Us" die Preise für den besten Song und die beste Single des Jahres.
Pop-Superstar Beyoncé hat bei den diesjährigen Grammy Awards den Preis für das Album des Jahres gewonnen. Beyoncé nahm den prestigesträchtigsten Preis des Abends am Sonntag (Ortszeit) in Los Angeles für ihr Country-Album "Cowboy Carter" entgegen. Es ist die erste Auszeichnung in dieser Kategorie für die am häufigsten nominierte und ausgezeichnete Künstlerin der Grammy-Geschichte.
Bei der diesjährigen Verleihung der Grammy Awards hat Pop-Superstar Beyoncé den Preis für das beste Country-Album gewonnen. "Manchmal ist das Genre nur ein Codewort, um uns als Künstler in die Schranken zu weisen", sagte Beyoncé am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles mit Blick auf ihren mit "Cowboy Carter" vollzogenem Stilbruch. Weitere wichtige Preise gingen an die Popsängerin Chappell Roan als beste neue Künstlerin und den Rapper Kendrick Lamar, dessen Song "Not Like Us" als beste Single ausgezeichnet wurde.
Frühere Besitztümer der vor gut zehn Jahren verstorbenen Musiklegende Udo Jürgens haben in einer Versteigerung insgesamt gut 1,7 Millionen Euro gebracht. Damit lag der Erlös der Auktion bei mehr als dem Dreifachen der Erwartungen, wie das Auktionshaus Sotheby's am Freitag in Köln mitteilte. Erwartet worden war ein Erlös der verschiedenen Objekte von 370.000 Euro bis 500.000 Euro.
Die Pandazwillinge Leni und Lotti aus Zoo Berlin sind ab sofort zusammen mit ihrer Mutter Meng Meng zu sehen. Mit etwas Glück seien die drei gemeinsam in ihrem Gehege zu beobachten, teilte der Zoo am Freitag mit. Demnach kann die Familie selbst entscheiden, ob und wann sie sich für Ruhezeiten in rückwärtige Bereiche zurückziehen möchte.
Nach einem Ohnmachtsanfall auf offener Bühne hat die US-Sängerin und Songwriterin Patti Smith ein Konzert in Brasilien abgesagt. Der 78-Jährigen gehe es schon wieder besser, doch hätten die Ärzte ihr geraten, sich etwas Zeit zur Erholung zu nehmen, erklärten Smith und die Gruppe Soundwalk Collective, mit der die Sängerin derzeit in Lateinamerika auf Tournee ist.