The China Mail - EU-Kommission schlägt Lockerungen bei CO2-Vorgaben für Autobauer vor

USD -
AED 3.673035
AFN 71.323752
ALL 89.53094
AMD 391.220403
ANG 1.790208
AOA 916.000367
ARS 1072.780296
AUD 1.655081
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.766685
BBD 2.011533
BDT 121.061023
BGN 1.786617
BHD 0.376648
BIF 2961.474188
BMD 1
BND 1.332099
BOB 6.885493
BRL 5.844604
BSD 0.996193
BTN 84.992526
BWP 13.874477
BYN 3.260694
BYR 19600
BZD 2.001147
CAD 1.42285
CDF 2873.000362
CHF 0.861312
CLF 0.025108
CLP 963.503912
CNY 7.28155
CNH 7.295041
COP 4213.53
CRC 503.907996
CUC 1
CUP 26.5
CVE 99.605696
CZK 23.045604
DJF 177.720393
DKK 6.808204
DOP 62.907224
DZD 133.33904
EGP 50.555986
ERN 15
ETB 131.300523
EUR 0.91245
FJD 2.314904
FKP 0.762682
GBP 0.776096
GEL 2.750391
GGP 0.762682
GHS 15.444933
GIP 0.762682
GMD 71.503851
GNF 8622.916761
GTQ 7.690049
GYD 208.470909
HKD 7.77465
HNL 25.487566
HRK 6.871704
HTG 130.352909
HUF 370.410388
IDR 16745
ILS 3.74336
IMP 0.762682
INR 85.53285
IQD 1305.312033
IRR 42100.000352
ISK 132.170386
JEP 0.762682
JMD 157.104991
JOD 0.708904
JPY 146.97504
KES 129.250385
KGS 86.768804
KHR 3988.349252
KMF 450.503794
KPW 899.928114
KRW 1459.510383
KWD 0.30779
KYD 0.830341
KZT 505.20544
LAK 21581.388627
LBP 89275.06515
LKR 295.434118
LRD 199.25846
LSL 18.999968
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 4.818396
MAD 9.490092
MDL 17.606012
MGA 4619.406928
MKD 56.151733
MMK 2099.545327
MNT 3504.730669
MOP 7.976641
MRU 39.72565
MUR 44.670378
MVR 15.403739
MWK 1727.378227
MXN 20.436704
MYR 4.437039
MZN 63.910377
NAD 19.000827
NGN 1532.820377
NIO 36.665011
NOK 10.768404
NPR 135.979445
NZD 1.786991
OMR 0.384721
PAB 0.996508
PEN 3.661278
PGK 4.111636
PHP 57.385038
PKR 279.668989
PLN 3.890384
PYG 7986.705382
QAR 3.6322
RON 4.542038
RSD 106.939038
RUB 84.443694
RWF 1435.583432
SAR 3.752392
SBD 8.316332
SCR 14.340707
SDG 600.503676
SEK 9.992304
SGD 1.345704
SHP 0.785843
SLE 22.750371
SLL 20969.501083
SOS 569.320455
SRD 36.646504
STD 20697.981008
SVC 8.718942
SYP 13001.416834
SZL 19.003238
THB 34.403649
TJS 10.84572
TMT 3.5
TND 3.051269
TOP 2.342104
TRY 37.993904
TTD 6.749683
TWD 33.177504
TZS 2690.000335
UAH 41.00191
UGX 3642.391584
UYU 42.149384
UZS 12873.912081
VES 70.161515
VND 25805
VUV 123.606268
WST 2.823884
XAF 592.401234
XAG 0.033794
XAU 0.000329
XCD 2.70255
XDR 0.736757
XOF 592.438686
XPF 107.728231
YER 245.650363
ZAR 19.124415
ZMK 9001.203587
ZMW 27.620652
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -65.6000

    3056.1

    -2.15%

  • Euro STOXX 50

    -234.9700

    4878.31

    -4.82%

  • SDAX

    -721.8500

    14205.57

    -5.08%

  • TecDAX

    -156.6600

    3318.31

    -4.72%

  • DAX

    -1075.6700

    20641.72

    -5.21%

  • MDAX

    -1466.0800

    25408.54

    -5.77%

  • EUR/USD

    -0.0089

    1.0963

    -0.81%

EU-Kommission schlägt Lockerungen bei CO2-Vorgaben für Autobauer vor
EU-Kommission schlägt Lockerungen bei CO2-Vorgaben für Autobauer vor / Foto: © AFP/Archiv

EU-Kommission schlägt Lockerungen bei CO2-Vorgaben für Autobauer vor

Die EU-Kommission hat bereits in Aussicht gestellte Lockerungen bei den CO2-Vorgaben für Autobauer vorgeschlagen. Um drohende Bußgelder zu vermeiden, sollen die Hersteller den Kohlendioxid-Ausstoß ihrer Neuwagen des laufenden Jahres mit den Werten der kommenden zwei Jahre verrechnen können, wie die Kommission am Dienstag mitteilte. Wer die Grenzwerte in diesem Jahr verfehlt, könnte das also 2026 und 2027 noch ausgleichen.

Textgröße:

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte einen solchen Schritt bereits vor rund einem Monat als "Atempause" für die Unternehmen in Aussicht gestellt. Am Dienstag folgte nun der konkrete Vorschlag für eine Änderung des Gesetzes für die sogenannten Flottengrenzwerte.

Die EU macht den Herstellern Vorgaben, wie viel Kohlendioxid die von ihnen abgesetzten Neuwagen im Schnitt höchstens ausstoßen dürfen. Für die Unternehmen gelten individuelle Werte, die in diesem Jahr gesunken sind und ab 2035 bei Null liegen sollen - das ist das faktische Aus für neue Verbrenner-Pkw. Elektroautos gelten als emissionsfrei und helfen den Autobauern deshalb, ihren Durchschnittswert zu senken.

Konzerne wie Volkswagen und Renault haben Probleme, die verschärften Abgasvorgaben zu erreichen. Sie hatten in Brüssel mehr Flexibilität gefordert, denn bei einem Verfehlen der EU-Ziele drohen Bußgelder. Der Verband der Deutschen Autoindustrie (VDA) hatte sich dafür eingesetzt, die CO2-Grenzwerte schrittweise einzuführen und für die kommenden Jahre abzuschwächen.

Über die Lockerungsvorschläge der Kommission müssen nun das Europaparlament und die 27 EU-Staaten verhandeln. Die Verhandlungsführer könnten theoretisch weitere Änderungen an den Grenzwerten und sogar am Verbrenner-Aus für 2035 einbringen. Die Kommission rief alle Beteiligten deshalb auf, den Vorschlag "unverzüglich" zu beschließen.

Ohne die Lockerungen sieht das Gesetz bereits eine weitere Möglichkeit vor, um Strafen zu umgehen: Hersteller können sich mit Konkurrenten in sogenannten Pools zusammenschließen, es gilt dann ein durchschnittlicher Grenzwert. Mehrere europäische Autobauer planten etwa, in einem solchen Pool mit dem US-Elektroautobauer Tesla zusammenzuarbeiten - das ließe sich der Konzern von Elon Musk bezahlen.

"Das muss schnell beendet werden", erklärte der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese. "Wir wollen die Klimaziele erhalten, aber nicht durch europäische Gesetzgebung Elon Musk noch reicher machen."

"Die EU-Flottengrenzwerte für dieses Jahr liegen seit acht Jahren auf dem Tisch", kritisierte der Grünen-Europaabgeordnete Michael Bloss. "Jetzt den Rückwärtsgang einzulegen, ist die falsche Richtung." Er forderte die europäischen Autobauer auf, "bessere und günstigere E-Autos" auf den Markt zu bringen, um die Klimavorgaben zu erreichen.

Die Pläne verschafften der Autoindustrie zusätzliche "Flexibilität", erklärte Kommissionspräsidentin von der Leyen am Dienstag. "Gleichzeitig halten wir Kurs auf unsere Klimaziele", betonte sie. Die Vorgaben für Autohersteller sollen dabei die hohen CO2-Emissionen im Straßenverkehr senken.

In Berlin sorgt das Verbrenner-Aus für Streit in den laufenden Koalitionsverhandlungen: Die Union will die Entscheidung rückgängig machen, die SPD hingegen daran festhalten.

G.Tsang--ThChM