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Wegen der Tötung eines Manns vor einem Supermarkt in Ravensburg ist ein 32-Jähriger zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren wegen Totschlags verurteilt worden. Außerdem ordnete das Landgericht in der baden-württembergischen Stadt eine Unterbringung in der Sicherungsverwahrung an, wie eine Sprecherin am Donnerstag mitteilte. Diese wird verhängt, wenn erwartet wird, dass Straftäter auch nach Verbüßung ihrer regulären Haftstrafe noch eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen.
Laut Anklage traf der 32-Jährige aus dem westafrikanischen Gambia am Abend des 30. Augusts vor dem Supermarkt auf sein Opfer, das er aus seiner Asylbewerberunterkunft kannte und mit dem er im Streit stand. Zunächst schlug er laut Staatsanwaltschaft dem Mann mit einer Glasflasche auf den Kopf und erstach ihn dann mit einem Messer.
Die Staatsanwaltschaft ging von Mord aus und beantragte eine lebenslange Haftstrafe, die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und die Anordnung der Sicherungsverwahrung. Die Verteidigung plädierte auf Totschlag und forderte, von einer Anordnung der Sicherungsverwahrung abzusehen. Das Urteil fiel am Mittwoch.
O.Tse--ThChM